Ausbildung in Düsseldorfer
Startups & Klein- und Kleinstunternehmen

12.06.2019

Hallo! -Wie können wir Ihnen helfen?

Damit Sie einen Eindruck von unserer Arbeit bekommen, geben wir Ihnen hier einen kurzen Überblick einiger Leistungen, die wir Unternehmen bereits kostenfrei anbieten konnten – Vielleicht auch bald Ihnen!

Jedes Unternehmen bei T-Shirt meets Tie ist anders. Darum gehen wir auf jedes neue Unternehmen offen zu und überlegen gemeinsam, wie wir es am besten unterstützen können. Dabei müssen wir aber nicht jedes Mal das Rad neu erfinden. Manche Ansatzpunkte und Unterstützungsformate haben sich in der bisherigen Arbeit bewährt. Diese gilt es weiterzuentwickeln und an Ihre individuellen Bedarfe anzupassen:

 

Das Fundament legen:

Den Bewerbungsprozess optimal gestalten:

Die Ausbildung rocken!

Haben auch Sie Interesse mithilfe unserer Unterstützung Ihr Engagement für Azubis in Düsseldorf zu erhöhen? Dann melden Sie sich gerne bei uns! info@imap-institut.de 

14.05.2019

Azubistimmen – Teil 2

Nadine, 2. Ausbildungsjahr zur „Mediengestalterin für Digital und Print – Schwerpunkt: Konzeption und Visualisierung“.

Nadine berichtet von ihren Erfahrungen als Auszubildende in einem kleinen Unternehmen. Dabei schätzt sie die familiäre Atmosphäre, die kurzen Kommunikationswege und das Arbeiten in kleinen Teams. In einem Workshop zur Persönlichkeitsentwicklung von Auszubildenden lernt sie, wie sie ihre Stärken hervorheben und diese in der Teamarbeit einsetzen kann.

Selbstgezeichnetes Portrait von Nadine

TMT: Hallo Nadine. Was ist das Besondere an deiner Ausbildung?

Nadine: Das Besondere ist, dass ich sehr kreativ sein kann, wie z. B. beim Erstellen von Logos oder Webseiten. Die Arbeit ist selten monoton, sondern man kann sich bei den Projekten immer wieder neu kreativ entfalten. Ich bekomme auch sehr viel Input von meinem Senior Art Director und von meinem Chef. Die geben mir gute Tipps, sagen mir, was ich noch verbessern kann und ermutigen mich dabei stets. Das weiß ich sehr zu schätzen.

TMT: Und was machst du am liebsten?

Nadine: Das Gestalten, besonders dann, wenn die Aufgabe herausfordernd ist. Das letzte Projekt hat mir besonders viel Spaß gemacht. Hier sollte ich Logos für ein Unternehmen im Coaching-Bereich entwerfen. Da musste ich erst einmal überlegen, was ich zu dem Thema entwerfe, da der Kunde Unternehmen und nicht, wie sonst häufig, Privatpersonen als Zielgruppe hatte. Das war wirklich knifflig, aber der Kunde war am Ende zufrieden. Da bin ich sehr froh drüber.

TMT: Es ist also das Gestalterische, das dir Spaß macht?

Nadine: Ja genau, den Kunden zu verstehen, wie er denkt und was er gerne haben möchte und dabei seine Tätigkeit mit einzubinden.

TMT: Du arbeitest in einem eher kleineren Unternehmen. Warum hast du dich für ein kleineres Unternehmen entschieden?

Nadine: Zunächst stand ich der Unternehmensgröße generell offen gegenüber. Vor der Ausbildung hier habe ich mein Fachabitur und einen Abschluss zur „gestaltungstechnischen Assistentin“ gemacht. Dabei habe ich Gestaltung in sehr vielen verschiedenen Bereichen gelernt. Ich hatte zwar noch keine Berufserfahrung, aber ich wollte gerne in die Gestaltung „reinschnuppern“ und wissen wie es ist in einer Agentur zu arbeiten. Aus dem Grund habe ich mich bei mehreren Unternehmen beworben und fand das Unternehmen, in dem ich jetzt arbeite, sehr ansprechend. Durch meine schulische Ausbildung zur gestalterischen Assistentin in einer kleinen privaten Berufsschule, war mir die familiäre Atmosphäre hier direkt vertraut. Das empfand ich als sehr angenehm.

TMT: Und wie bist du auf dieses Unternehmen aufmerksam geworden? Wie hast du gesucht?

Nadine: Ich habe mich generell nach verschiedenen Angeboten im Bereich „Gestaltung“ umgesehen. Ursprünglich wollte ich den Schwerpunkt „Gestaltung und Technik“ wählen, bin dann aber auf dieses Unternehmen gestoßen. Das Unternehmen habe ich in der App „Azubiwelt“ gefunden. Ich hatte aber auch ein Vorstellungsgespräch bei einem größeren Unternehmen. Hier habe ich mich schließlich für den Schwerpunkt „Konzeption und Visualisierung“ entschieden, da sich das recht spannend anhörte und ich in der Berufsschule hier schon Erfahrungen sammeln konnte.

TMT: Unser Blog spricht insbesondere kleinere Unternehmen und Betriebe an. Welche Kanäle kannst du empfehlen, wo Stellen- und Job-Ausschreibungen idealerweise platziert werden können?

Nadine: Ich habe bei der IHK und bei der Jobbörse „Indeed“ nach Ausbildungsplätzen gesucht, aber die App „Azubiwelt“ fand ich am besten.

TMT: Welche Vorteile siehst du darin, dass du deine Ausbildung in einem kleinen Unternehmen machst?

Nadine: Ich denke in erster Linie die familiäre Atmosphäre – Ich bin gerne mit Menschen zusammen und ein guter Kontakt zu anderen ist mir wichtig. Ich glaube in größeren Unternehmen ist der Kontakt eher beiläufig und „schweißt nicht so zusammen“. Bei unseren Betriebs- und Weihnachtsfeiern reden wir auch fernab der Kollegenbasis miteinander – das ist vermutlich anders in großen Unternehmen. Wir können mit unseren Chefs auch immer über alles reden, vor allem mit dem Ausbilder. Mir macht es mehr Spaß mit Leuten zu arbeiten, die ich näher kenne und bei denen ich weiß, wie sie „ticken“. Außerdem sind die Informationswege in kleinen Unternehmen kürzer.

TMT: Wahrscheinlich resultiert daraus auch eine enge Betreuung, oder?

Nadine: Ja, ich kriege auch viele Aufgaben aus Projekten meiner Arbeitskollegen. Das ist dann auch gar kein Problem, sondern ganz schön in so einer kleinen Gruppe.

TMT: Kannst du dir vorstellen, dass es Vorteile für die Zeit nach deiner Ausbildung hat, dass du in einem kleinen Unternehmen gelernt hast?

Nadine: Der Zusammenhalt im Team ist hier sehr groß und wir können sehr gut zusammenarbeiten. Ich vermute die Kommunikation in größeren Unternehmen ist andersdass man z. B. mehr per E-Mail kommuniziert. Wir tauschen uns jeden Tag entweder bei dem Stand-Up oder in der Pause aus. Die Azubis verteilen zudem einmal die Woche Obst an alle Kollegen. Das fördert das Gespräch auch mit denjenigen Personen, mit denen wir sonst eher weniger zusammenarbeiten. Das ist ziemlich gut.

TMT: Hast du in deinem Bewerbungsprozess irgendwelche Hürden erlebt?

 Nadine: Ja und zwar mich selbst zu präsentieren. Ich musste überlegen, welche Stärken ich habe und warum man mich als Azubine nehmen sollte. Wieso mich und nicht jemand anderen? Als ich das wusste, wusste ich auch welche Unternehmen von mir profitieren.

TMT: Kannst du dir auch Herausforderungen für die Zeit nach deiner Ausbildung vorstellen, die dadurch entstehen, dass du in einem kleinen Unternehmen ausgebildet wurdest?

Nadine: Vielleicht mehr Stress, der in größeren Unternehmen entstehen könnte und den man hier nicht gewohnt ist. Vielleicht gibt es dort auch weniger Stress, das kommt immer drauf an. Wir haben hier im Vergleich zu größeren Unternehmen wenige Mitarbeiter, sowohl im Bereich Design als auch in der Technik. Der Druck und die Erwartung, die Aufgabe innerhalb der Deadline zu erfüllen, ist hoch. Und wenn man damit nicht umgehen kann, ist man hier falsch. Hinsichtlich der Praxis gäbe es wahrscheinlich nicht viele Umstellungen. Außerdem verstehen sich alle gut untereinander. In größeren Unternehmen könnte es noch mehr verschiedene Individuen geben, vor allem auch mehrere Bereiche in der Firma.

TMT: Was würdest du sagen, macht einen guten Ausbilder oder eine gute Ausbilderin aus?

Nadine: Dass er oder sie Feedback gibt und wiederspiegelt, ob man sich verbessert hat. Jeder hat vielleicht noch ein paar Schwächen, bei mir wäre das evtl. die Präsentation. Gut ist, wenn das Feedback so formuliert wird: „Das hast du gut gemacht. Am Anfang war es etwas holprig, aber dann lief es sehr gut.“ Außerdem sollte der/die Ausbilder/in einen auch unterstützen, wenn man Schwierigkeiten in der Berufsschule hat. Es ist wichtig auch diese Themen ansprechen zu können, indem man sagt: „Schau mal, ich bin in diesem Thema gerade nicht so gut. Was könnte ich dagegen tun?“ So werden eine Verbindung und Vertrauensbasis zwischen Azubi und Ausbilder geschaffen.

TMT: In dem heutigen Workshop ging es ja um die Persönlichkeitsentwicklung. Was würdest du sagen, waren für dich die drei wichtigsten Dinge, die du in den bald zwei Jahren der Ausbildung gelernt hast?

Nadine: Zum einen aus mir heraus zu kommen. Ich gehe mittlerweile selbstbewusst an Aufgaben heran und weiß, dass ich sie erfolgreich bewältigen kann. Zum andern konnte ich Erfahrungen durch die Briefings und Präsentationen anderer sammeln. Ich habe gelernt, wie sowas angegangen wird und im Bereich der Gestaltung Präsentationen für Kunden vorzubereiten. Aber auch den sozialen Aspekt habe ich gelernt, also wie ich kundenorientiert handle: Z. B. dem Kunden die Jacke abnehmen und etwas zu trinken oder Süßigkeiten anbiete. Vor einer langen Reise kriegen unsere Kunden außerdem einen kleinen Reisebeutel mit einem Getränk und etwas zu knabbern, damit sie sich wohl und geborgen fühlen.

TMT: Der Workshop ist nun beendet. Was hast du für dich mitgenommen?

Nadine: Ich habe mitgenommen, dass Schwächen nichts Schlechtes sind. Wenn man seine Stärken zeigt, kann man die Schwächen in den Hintergrund stellen. Dies gilt auch für die Teamarbeit indem man schaut wer welche Stärken und Schwächen besitzt. Dann kann man Aufgaben entsprechend verteilen und schließlich zusammen harmonisch funktionieren. Außerdem habe ich die Wichtigkeit von Kommunikation verstanden. Probleme müssen gemeinsam gelöst und sofort angesprochen werden.

TMT: Zum Schluss noch eine nicht ganz ernst gemeinte Frage: Unser Projekt trägt ja den Namen „T-Shirt meets Tie“. Stell dir dich in fünf Jahren vor, fest im Berufsleben stehend. Gehörst du dann eher „Team T-Shirt“ oder „Team Tie“ an?

Nadine: Ich gehöre, glaube ich, beidem an – sowohl „Team Tie“ als auch „Team T-Shirt“. Ich versuche, beides möglichst locker zu kombinieren. Deshalb positioniere ich mich mal in der Mitte, weil ich sowohl das Lockere als auch das Elegante mag.

TMT: Vielen Dank für das Gespräch und die spannenden Einblicke!

 

02.05.2019

Azubistimmen – Teil 1

Bayram, 21 Jahre, 2. Ausbildungsjahr, Bereich: Anwendungsentwicklung

Bayram fühlt sich sehr wohl als Azubi in einem kleinen Unternehmen. Hier lernt er nicht nur Inhalte, die ihn interessieren, sondern auch, an sich selbst zu arbeiten. Beispielsweise bei einem Workshop zur Persönlichkeitsentwicklung von Azubis, den wir in seinem Ausbildungsbetrieb durchführen durften. In einer Pause hatten wir Zeit, ihm ein paar Fragen zu stellen.

Photo by Annie Spratt on Unsplash

TMT: Bayram, Du machst eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Was, würdest du sagen, macht deine Tätigkeit in deiner Ausbildung aus?

 

Bayram: Ich kann selbst etwas entwickeln und dabei auch selbst entscheiden, wie ich vorgehe. Das mag ich sehr gerne.

 

TMT: Wieso hast du dich denn für eine Ausbildung in einem Kleinunternehmen entschieden?

 

Bayram: Das hatte keinen speziellen Grund. Ich habe bei der Suche eher auf das Tätigkeitsfeld geachtet, die Größe ist mir egal gewesen. So lange ich mich hier wohl fühle, ist alles gut.

 

TMT: Wie bist du bei deiner Suche vorgegangen?

 

Bayram: Ich habe Informationen und bestimmte Stellenausschreibungen von der Agentur für Arbeit zugeschickt bekommen. Daraufhin habe ich mir die Unternehmen genau angesehen und mich für die entschieden, die ich interessant fand – egal, ob groß oder klein.

 

TMT: Denkst du es gibt Vorteile dabei, in einem kleinen Unternehmen ausgebildet zu werden?

 

Bayram: Es ist vermutlich ruhiger und man kann besser mit den Leuten kommunizieren. Ich weiß jetzt nicht, wie das genau in einem großen Betrieb aussehen würde. Ich denke mal, da wäre es komplizierter und lauter, also einfach ein anderes Arbeitsklima. Ich kann mir vorstellen, dass ich nach der Ausbildung auch ein kleineres Unternehmen bevorzuge, weil mir die Arbeitsweise mittlerweile vertrauter ist.

 

TMT: Bei dem heutigen Workshop geht es um das Thema Persönlichkeitsentwicklung. Was sind für dich die drei wichtigsten Dinge, die du seit Beginn der Ausbildung gelernt hast – z. B. methodisch, fachlich oder über dich selbst?

 

Bayram: Ich weiß nicht, ob ich spontan drei Dinge aufzählen kann. Ich habe aber auf jeden Fall gelernt, besser mit anderen Personen zu kommunizieren, also grundsätzlich offener mit ihnen zu reden. Und, dass ich mich an die anderen wenden kann, wenn ich ihre Hilfe brauche. Das habe ich am Anfang nicht so häufig gemacht, weil ich ein Mensch bin, der versucht, die Dinge erst einmal selbst zu schaffen, bevor ich nachfrage. Diese Art habe ich zum Teil auch immer noch beibehalten, aber in den meisten Fällen frage ich jetzt aktiv nach, wenn ich Hilfe benötige.

 

TMT: Wie hat sich das konkret verändert? Hat dich jemand darauf aufmerksam gemacht oder hast du es selbst bei dir gemerkt?

 

Bayram: Es hat jemand angesprochen. Es war mir zwar vorher auch schon aufgefallen, dass ich oft ziemlich viel allein machen möchte, aber nachdem es angesprochen wurde, habe ich erkannt, dass es wichtig ist, in diesem Punkt an mir zu arbeiten.

 

TMT: Weißt du noch, welche Gedanken du hattest, als dir von diesem Workshop erzählt wurde?

 

Bayram: Ich habe mich, gefreut, besonders weil es um die Persönlichkeit, u.a. um mich, geht. Und ich weiß, dass ich da noch Entwicklungspotenzial habe, weil ich manchmal noch einen eher negativen Blick auf Dinge habe. Meine Erwartung war, dass ich mich im Rahmen des Workshops mit diesem Blick auseinandersetzen kann.

 

TMT: Wie blickst du auf die erste Workshop-Hälfte zurück? Denkst du dir, „den Workshop hätte ich mir sparen können“ oder gab es bereits Dinge, die du mitnehmen konntest?

 

Bayram: Es gab schon Einiges, was ich mitnehmen konnte. Die konkreten Lösungen, die wir bereits entwickelt haben, möchte ich auf jeden Fall mitnehmen und später anwenden. Auch wenn ich vielleicht ab und an nochmal ins „Strudeln“ geraten werde, klingen die Ansätze sehr interessant.

 

TMT: Die letzte Frage ist nicht ganz ernst gemeint: Du weißt, dass unser Projekt „T-Shirt meets Tie“ heißt. Stell dir dich in fünf Jahren vor, fest im Berufsleben stehend. Gehörst du eher zu „Team T-Shirt“ oder zu „Team Tie“?

 

Bayram: Team T-Shirt. Ich mag dieses Anzug-Auftreten nicht so sehr. Zu bestimmten Ereignissen ist das zwar schon passend, aber im normalen Arbeitsalltag trage ich lieber „normale“ Kleidung, wie T-Shirts.

 

TMT: Vielen Dank für das Gespräch und die spannenden Einblicke!

Möchten auch Sie gerne jungen Menschen die Chance geben, über sich hinauszuwachsen? Das „T-Shirt meets Tie“ – Team unterstützt Sie gerne dabei!

 

25.04.2019

IMAP zu Gast bei dem McDermott Startup Brunch

Aufklärung zu rechtlichen Fragen rund um das Thema Unternehmensgründung

Der McDermott Startup-Brunch hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil der Düsseldorfer Startup-Woche etabliert und bot so auch dieses Jahr die Möglichkeit, die Vertretenden junger Unternehmen und jene, die eine Unternehmensgründung planen, über relevante Rechtsfragen und potenzielle Barrieren aufzuklären.

Experten des Rechtssystems informieren

Informativer Wissensaustausch verschiedenster Akteure der Startup-Branche bei Frühstück, Früchten und Getränk mit Weitblick über Düsseldorf in dem beeindruckenden Glaskomplex am Stadttor – die Rahmenbedingungen der Veranstaltung der McDermott Will & Emery Kanzlei waren so vielfältig, wie die Programmpunkte, die auf der Agenda standen.

In vier Kurzvorträgen vermittelten fünf Rechtsanwälte basales Wissen über die grundlegenden rechtlichen Verankerungen, die bei dem Prozess der Unternehmensgründung eine entscheidende Rolle spielen, wenn es um den Erfolg oder Misserfolg des Vorhabens geht. So verfügten die Teilnehmenden dieser Veranstaltung nach der Introduktion der Herren Bonk und Dr. Brandt über einen Überblick der in der Startup-Szene in Frage kommenden Rechtsformen. Die Einführung in das Thema Finanzrecht geschah durch Herrn Schwerdtfeger, gefolgt von Herrn Dr. Gennerts Beitrag bezüglich des Arbeitsrechtes. Der abschließende Input galt einer in der heutigen Zeit sehr präsenten Thematik, dem Datenschutz, ausgeführt durch Herrn Dr. Schulz.

„Tshirt meets Tie“ gibt Perspektive

Eine Veranstaltung wird retrospektiv immer dann als informativ bewertet, wenn der vermittelte theoretische Input mit der Praxis verknüpft wird. So bot sich ganz besonders der Kurzbeitrag des IMAP Beraters Ole Ringmann zu dem Projekt „Tshirt meets Tie“ an, die vorangegangenen Ausführungen zum Thema Recht in einen konkreten Sinnzusammenhang zu bringen.

„Tshirt meets Tie” ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt, welches die Schaffung und den Erhalt von Ausbildungsplätzen in den Düsseldorfer Startup und Kleinunternehmen zum Ziel hat. Um interessierte Betriebe auf diesem Weg effizient zu unterstützen, bietet IMAP eine kompetente und auf jedes Unternehmen individuell abgestimmte Prozessberatung an.

Die Vorstellung des Projekts auf dieser Veranstaltung war ein bereichernder Schritt, da „Tshirt meets Tie“ die oben genannten rechtlichen Aspekte – insbesondere Details im arbeitsrechtlichen Kontext – aufgreift und die unmittelbare Zielgruppe des Projektes so auf die damit verbundenen Chancen im Bereich des effizienten Wachstums angesprochen werden konnte.

Austausch heißt Bereicherung

Das anschließende Get-Together in den Räumlichkeiten der Kanzlei ermöglichte den Veranstaltungsgästen bei einem gemeinsamen Mittagessen den ersten Austausch über die jüngsten Vorträge auf der einen Seite sowie eigenen Erfahrungen im Bereich Unternehmensgründung auf der anderen.

Abschließend stellten erfolgreiche Entrepreneure im Rahmen einer Talkrunde sowohl sich als auch ihr Unternehmenskonzept vor, um Fragen und Gedanken der engagierten Zuhörer aufzugreifen und auszuführen.

24.04.2019

Startup-Woche Düsseldorf: IMAP berät im Rahmen der Veranstaltung „Förderprogramme für Startups“

Gerade junge Startups und Kleinunternehmen stehen den großen Herausforderungen der Finanzierung und der Generierung einer nachhaltigen Stabilität gegenüber, welche Einschränkungen in Innovationskraft und Fortschritt der Jungunternehmer bedingen können. Die EU, der Bund und die Länder bieten verschiedene Projekte und Fördermittel an, um den kleinen Unternehmen im Bereich Wachstum und Stabilität unter die Arme zu greifen. In diesem Zusammenhang organisierte das Innovationsnetzwerk DUS&ME innovativ und die Regionalagentur Düsseldorf – Kreis Mettmann am 11. April 2019 eine zweistündige Veranstaltung zum Thema „Förderprogramme für Startups“ im Rahmen der Startup-Woche in Düsseldorf.

Auch IMAP war mit dem Projekt „T-Shirt meets Tie“ auf der Veranstaltung als Förderer vertreten. Bei einem Get-Together konnten Teilnehmer/innen direkt mit IMAP Berater/innen ins Gespräch kommen und mehr über das ausbildungsfördernde Projekt erfahren.

Auf der Veranstaltung wurden durch drei Vertreter in einem Vortrag verschiedene Förderungsmöglichkeiten vorgestellt, wobei zunächst zwischen finanziellen Förderungen für Hochschulabsolvent/innen oder Student/innen und anderen Förderungen unterschieden wurde. Im Rahmen der Förderprogramme für Hochschulabsolvent/innen sowie eingeschriebene Student/innen stellte Herr Kretschmer vom Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum (DITEC) das EXIST Gründerstipendium und das Gründerstipendium NRW vor. Dazu gab er den interessierten Gründer/innen wertvolle Tipps für die Antragsstellung an die Hand. Weiterhin wurde die Möglichkeit der Aufnahme von Förderkrediten von beispielsweise der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) und der NRW.BANK näher erläutert und verschiedene Accelerator und Inkubator Programme vorgestellt. Als Referenten ebenfalls anwesend waren Herr Seher vom Innovationsnetzwerk Düsseldorf und dem Kreis Mettmann und Herr Nett von der Regionalagentur Düsseldorf, Kreis Mettmann. Neben den finanziellen Förderungen gibt es für Gründer/innen in Düsseldorf viele weitere Fördermöglichkeiten – wie beispielsweise T-shirt meets Tie! So kamen beim anschließenden Get-Together junge Unternehmen und interessierte Gründer/innen auf uns zu, um Möglichkeiten der Ausbildung im eigenen Betrieb zu diskutieren.

Wenn auch Sie Interesse an dem Thema „Ausbildung“ für Ihr Unternehmen haben, melden Sie sich gerne bei uns! Die Fördermöglichkeit des Projektes besteht noch bis März 2020. Wir würden uns freuen, Sie bis dahin auf dem Weg zu einem Auszubildenden zu unterstützen!

Weitere Informationen erhalten Sie im direkten Kontakt mit uns im Rahmen eines unverbindlichen und kostenfreien Check-Up Termins. Hierzu können Sie uns gerne kontaktieren.

23.04.2019

Ausbildung zum/zur Kaufmann/-frau im E-Commerce – besonders für kleine und junge Unternehmen interessant

Die vergangene Startup-Woche in Düsseldorf brachte eine Reihe spannender Vorträge, Veranstaltungen und Workshops, die an unterschiedlichen Orten in Düsseldorf stattfanden. Informieren, Netzwerken und Spaß haben war angesagt! Unser Team von “T-shirt meets Tie” berichtete über den Ausbildungsgang Kaufmann/-frau im E-Commerce.

Das stetig an Bedeutung gewinnende Thema „E-Commerce“ wurde auf der Startup-Woche dieses Jahr mit gleich drei Veranstaltungen abgedeckt. E-Commerce bezeichnet jegliche Form von Internethandel und ist ein wichtiger Vertriebskanal vieler Unternehmen. Besonders kleine Unternehmen können vom Internethandel profitieren und mit überschaubaren Kosten eine große Reichweite erzielen. Aufgrund des sich verändernden Konsumverhaltens vieler Kund/innen ist die Erreichbarkeit im Internet wichtiger denn je. Unternehmen, die keine Onlinepräsenz haben, werden mittelfristig Marktanteile verlieren.

Bei der Veranstaltung „E-Commerce – Tax & Legal Basics“ beantworteten Egon Schmitz, Felix Erler und Dennis Marl vom Wirtschaftsprüfer EGSZ aktuelle und praxisrelevante Rechts- und Steuerfragen. Die Experten beleuchteten dabei Themen wie Rechtsformen, Rechtssicherheit des Onlineshops, Datenschutz, grenzüberschreitendem Handel und vieles mehr. Um das sonst eher theoretische Thema praxisnah darzustellen, veranschaulichten die Wirtschaftsprüfer die Inhalte anhand des Lebenslaufs von myDoli, eine Firma, die nachhaltige und visuell ansprechende Trinkflaschen aus Glas herstellt. Der Geschäftsführer des Startups, Anatoli Teichrib, berichtet zudem von seinen Erfahrungen.

Starken Bedeutungszuwachs erfährt E-Commerce im Einzelhandel: Dort werden zehn Prozent des Gesamtumsatzes durch den Onlinehandel erzielt[1]. Somit entsteht ein wachsender Fachkräftebedarf im Online- und Multi-Channel-Handel. So gibt es seit dem 1. August 2018 den neuen Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im E-Commerce, an dem der Handelsverband Deutschland (HDE) seit 2015 gearbeitet hat. An diesem Punkt knüpfte unsere Beraterin Julia Schmidt an und stellte den Gästen der Veranstaltung unser Projekt „T-shirt meets Tie“ vor. Ziel des Projekts ist die Förderung, Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Düsseldorf.

Während der Ausbildung zum/zur Kaufmann/-frau im E-Commerce lernen die Azubis wie man einen Online-Shop aufbaut, Produkte einpflegt, Kennzahlen analysiert, Rechnungen bearbeitet, Marketing-Maßnahmen entwickelt und den Kundenkontakt pflegt: Ein zukunftsfähiger Beruf in einer Wachstumsbranche.

Sind auch Sie am Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im E-Commerce oder grundsätzlich am Thema Ausbildung interessiert? Dann kommen Sie auf uns zu! Gerne bieten wir auch Ihnen eine kostenfreie Unterstützung rund um das Thema Ausbildung an!

[1] Handelsverband Deutschland (2017): HDE-Online-Monitor: E-Commerce bleibt Wachstumsmotor: https://einzelhandel.de/press/aktuellemeldungen/9348-hde-online-monitor-e-commmerce-bleibt-wachstumsmotor

17.04.2019

Agile Methoden und ihre Einsatzmöglichkeiten in jungen Unternehmen

Rolle von Führungskräften entscheidend

Auf der Düsseldorfer Startup-Woche 2019 ging es unter anderem um agiles Arbeiten und darauf ausgerichtete Tools zur Unternehmensentwicklung. Führungskräfte spielen in diesem Prozess eine entscheidende Rolle und können maßgeblich dazu beitragen, dass agile Methoden im Unternehmen kulturell anschlussfähig werden.

Agile Methoden werden in der Regel sehr gut angenommen

Die Entwicklung agiler Methoden entstand bottom-up aus der Softwareentwicklung, wo Verfahren wie XP, Crystal und Scrum entworfen und eingeführt wurden. Diese Methoden haben viel Resonanz in anderen Unternehmensbereichen erzeugt und werden mittlerweile weitläufig eingesetzt. Zu den verbreitetsten Methoden gehören Scrum und Kanban. In einer Studie der Hochschule Koblenz (2013) zeigte sich in Unternehmen verschiedener Größen und Branchen eine deutlich höhere Zufriedenheit der Anwenderinnen und Anwender mit den Praktiken agiler Methoden im Vergleich zu klassischen Projektmanagementmethoden, wobei diese nicht zwangsläufig in Konkurrenz miteinander stehen, sondern sich auch hervorragend ergänzen können. [1]

Agile Toolbox schafft Flexibilität in Startups

Startups und junge Unternehmen befinden sich per definitionem in einer Phase des Unternehmens, in der viele Prozesse noch leicht formbar sind und Projektmanagement eine grundlegende Rolle spielt. In dieser Phase können agile Tools dem Team helfen, die eigenen Ressourcen auszuschöpfen und den Aufbau des Unternehmens den Anforderungen des aktuellen Marktes entsprechend zu gestalten. Aber auch Organisationen, die sich bereits etabliert haben, können von agilen Methoden profitieren.

Auf der Startup Woche in Düsseldorf stellte Hello Agile in einem ausführlichen Workshop einige der beliebtesten agilen Tools vor und gab Teilnehmer*innen in einem weiteren Workshop die Möglichkeit, das Tool Lego ® Serious Play ® auszuprobieren.

Lego ® Serious Play ®

Bei dem Tool Lego ® Serious Play ® geht es darum, mit Ideen zu spielen und mit den Händen zu denken. Ein solches Tool kann helfen, die Teilnehmer*innen aus ihrer Komfortzone herauszuholen und Raum für Kreativität und Herausforderungen zu schaffen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeben sich in einen co-kreativen Prozess, in dem die Potenziale der Einzelnen zum Ausdruck kommen können. Es ist ein exploratives Spiel, das dazu anregt, den Spielraum des spezifischen Vorhabens im Unternehmen auszureizen und Visionen, Strategien und Kultur zu gestalten. Das Tool ermöglicht, zukünftige Risiken risikofrei durchzuspielen und strategisch vorzudenken. Auf diesem Wege kann Neues ausprobiert werden und Abstraktes wird begreifbar und erlebbar.

Das agile Tool fördert Kommunikation, kritisches Denken, Kollaboration und Kreativität.

Agilität durch IMAP Führungskräfteentwicklungs-Workshops

Wenn Agilität als Grundwert in das Unternehmen eingeführt werden soll, bedarf es einiger Voraussetzungen, damit dieses Vorhaben Früchte tragen kann. Eine sehr bedeutende Rolle spielt dabei die Anschlussfähigkeit der Agilität an die Kultur des Unternehmens. Führungskräfte sind einflussreiche Kulturträger und können in ihrer Vorbildfunktion die Kultur des Unternehmens formen und vermitteln. IMAP widmet sich in Führungskräfteentwicklungs-Workshops genau diesem Potenzial und unterstützt mit maßgeschneiderten Programmen die Umsetzung des spezifischen Vorhabens (Digitalisierung, Change, etc.) entlang der Visionen und Strategien des Unternehmens.

10.04.2019

T-Shirt meets Tie @ Startup-Woche Düsseldorf

Am letzten Freitag startete die nun vierte Auflage der Düsseldorfer Start-Up Woche. Auf unserer Veranstaltung im STARTPLATZ stellten wir interessierten Startups und Kleinunternehmen unser Projekt „T-shirt meets Tie“ vor und beantworteten zusammen mit unseren Kooperationspartnern[1] von der IHK Düsseldorf und bereits aktiven Ausbildern Fragen rund um das Thema Ausbildung.

 

Zu Beginn der Veranstaltung erhielten die Teilnehmenden umfassende Informationen zu unserem Projekt „T-shirt meets Tie“. Im Anschluss lieferten neben unseren Beraterinnen und Beratern auch Herr Ernst, Ausbildungsberater der IHK, und Frau Balla, Ausbildungsberaterin und Projektverantwortliche der „Passgenauen Besetzung“ der IHK umfangreichen Input rund um das Thema Ausbildung.

In der anschließenden Podiumsdiskussion brachten unsere Gäste anschaulich Erfahrungswerte aus der Praxis ein. Herr Lordt, CEO der Go-On Group, Herr Scheufeld, Geschäftsführer der Agentur DesignVerein und Herr Gross, selbstständiger Handwerker und Geschäftsführer der 360° Fördertechnik, repräsentierten unterschiedlichste Ausbildungsbereiche – vom klassischen Ausbildungsberuf des Bürokaufmannes über den Mediengestalter und Webentwickler, bis hin zum Baumaschinen- und Landmaschinenhandwerker. Sie konnten den Teilnehmenden dementsprechend wertvolle Tipps und Ratschläge mit auf den Weg geben.

 

Die Mitarbeitenden von Morgen im Blick

Im Rahmen der Podiumsdiskussion nannten unsere Gäste Gründe dafür, warum sie gerne ausbilden und was sie dabei motiviert. Herr Scheufeld, der bereits seit vielen Jahren selbst ausbildet, machte hier deutlich, dass es ihm nicht darum gehe, eine günstige Arbeitskraft zu gewinnen, sondern dass vor dem Kosten- und Ressourcenfaktor definitiv der Spaßfaktor stehe, welcher durch einen Auszubildenden entstehe. Beispielsweise begeistere es ihn zu sehen, wenn die jungen Menschen „frühzeitig unser Kulturbild aufsaugen“.

Herr Gross erwähnte zwar den langen und teilweise herausfordernden Weg, den man mit einem Auszubildenden geht – aber auch für ihn überwiegen die Vorteile und der Mehrwert von Auszubildenden. Dabei betonte er, dass ein vertrauensvoller Umgang in der Zusammenarbeit essenziell dafür sei, dass Auszubildende eigenverantwortlich und selbstständig arbeiten können.

Auch für Herrn Lordt bietet eine Ausbildung die Möglichkeit, junge Menschen so einzuarbeiten, dass sie langfristig übernommen und in das eigene Unternehmen integriert werden können. Neben den vorgegebenen Ausbildungsinhalten bildet er in der Praxis „in die Richtung aus, in der [er] den Auszubildenden nachher [sieht]“.

Mit den Wortmeldungen einer Auszubildenden seines Unternehmens floss auch die Perspektive von Auszubildenden selbst in die Diskussion ein. Die junge Frau gab punktuell Input zu ihren Erfahrungen, beantwortete Fragen und ergänzte so das Gespräch um wichtige Aspekte.

 

Ausbildende finden vielfältige Unterstützung

Für Startups und Unternehmen, die keine klassischen Ausbildungsberufe abdecken, stellt sich häufig bereits zu Beginn die Frage, welchen Beruf sie im eigenen Unternehmen denn überhaupt ausbilden können. Doch auch Veränderungen im Arbeitsleben eröffnen immer wieder neue Ausbildungsbereiche, von denen viele Unternehmen noch nichts wissen. Hier empfahlen die Podiumsgäste den Kontakt zur IHK, die eine bedarfsgerechte Beratung zu der Frage nach möglichen Ausbildungsberufen anbietet. Herr Scheufeld machte selbst die Erfahrung, dass er nun im Bereich „E-Commerce“ ausbilden darf, obwohl er das Wissen über den Onlinehandel nicht schulisch oder institutionell, sondern „autodidaktisch“ erlernte.

Auch die Herausforderung, passende Auszubildende zu finden, wurde im Podium thematisiert. Herr Gross berichtete, dass er hierbei auf die Unterstützung des „T-shirt meets Tie“-Teams zurückgreifen konnte. Gemeinsam erarbeitete er mit uns Stellenanzeigen, welche sowohl auf die Zielgruppe zugeschnitten waren als auch die unternehmensspezifischen Anforderungen und Erwartungen hervorhoben. So kann Herr Gross zukünftig Auszubildende gewinnen, die sowohl fachlich als auch menschlich in sein Unternehmen passen. Herr Lordt wiederum setzt bei der Auswahl vielversprechender Auszubildender zukünftig auf ein Assessment Center, das vom „Tshirt meets Tie“- Team in enger Absprache entwickelt wurde.

Die Potenziale von Auszubildenden nicht nur zu erkennen, sondern auch zu fördern, war Herrn Scheufeld wichtig. Er berichtete, dass er mit seinem Anliegen auf das „T-shirt meets Tie“-Team zugegangen war, welches daraufhin einen eintägigen Workshop zur Persönlichkeitsentwicklung mit den Auszubildenden des Unternehmens durchführte.

 

Netzwerke für Ausbildungsplätze

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion und eine offene Fragerunde vernetzten sich die Teilnehmenden bei Kaffee und Fingerfood sowohl untereinander als auch mit uns und unseren Kooperationspartnern. Dabei kam es zu interessanten Gesprächen, die nun bei Bedarf im Anschluss in den einzelnen Unternehmen fortgeführt werden, um neue Ausbildungsplätze zu schaffen oder bestehende zu erhalten.

Wir freuen uns darauf, weitere Startups zum Thema Ausbildung zu unterstützen und blicken gespannt auf die kommenden Veranstaltungen der Startup-Woche!

Wir freuen uns darauf, weitere Startups zum Thema Ausbildung zu unterstützen und blicken gespannt auf die kommenden Veranstaltungen der Startup-Woche!

 

Ziel des Projektes „Tshirt meets Tie“ ist die Schaffung und der Erhalt von Ausbildungsplätzen in Düsseldorfer Startups und innovativen Kleinunternehmen – dafür werden interessierte Betriebe und Unternehmen auf dem Weg zum Auf- und Ausbau von Ausbildungsplätzen mit unterschiedlichsten Maßnahmen unterstützt. Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie sich vorstellen können, Teil des Projektes zu werden! Wir lassen Ihnen gerne Infomaterial zukommen oder kommen zu einem unverbindlichen Check-Up-Termin bei Ihnen vorbei.

 

[1]Der Lesbarkeit halber wird im gesamten Eintrag das generische Maskulinum verwendet – dies bezieht sich aber immer auf alle Geschlechter.

28.02.2019

Das passgenaue Teammitglied von Morgen? Ist der Azubi von Heute!

Auch in diesem Jahr sind wir auf der Düsseldorfer Startup Woche vertreten. In unserer Veranstaltung Ausbildung 4.0! Create your staff!” habt Ihr die Möglichkeit

– uns und unser Projekt „T-Shirt meets Tie“ schnell und unverbindlich kennenzulernen,

– Euch mit anderen Interessierten zu vernetzen

– und ganz individuell mit uns zu überlegen, ob und wie auch Ihr durch Ausbildung kreative und engagierte MitarbeiterInnen gewinnen könnt.

 

Daneben steht Euch unser Netzwerkpartner, die IHK Düsseldorf, Rede und Antwort zu allen Fragen rund um das Thema Ausbildung.

Kommt vorbei und nutzt die Chance, schnell und persönlich Informationen und Kontakte zu bekommen!

 

Wann? 5. April von 14-16 Uhr

Wo? STARTPLATZ – Speditionsstraße 15a – 40221 Düsseldorf

 

Um teilzunehmen ist eine kurze Anmeldung über folgenden Link erforderlich:

https://www.startupwoche-dus.de/sessions/ausbildung-4-0-create-your-staff/

 

Wir freuen uns auf Euch!

05.02.2019

Ein Check-up-Termin bei TmT als Best Practice

 

Unser „T-Shirt-meets-Tie“-Team orientiert sich stets an den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Unternehmens. Nur so kann eine Ausbildung sinnvoll in die Unternehmensplanung integriert sowie Entwicklungsfelder erkannt und angegangen werden. Die Vereinbarung eines Check-up-Termins hat sich aus Sicht der Unternehmen beim Start des Prozesses „Azubi finden für mein Unternehmen“ bewährt: Die grundlegenden Fragen können direkt vor Ort geklärt und wichtige Ziele für die zukünftige Zusammenarbeit erarbeitet werden.

Sollten Sie als Unternehmen bereits ausgebildet haben, können im ersten Kontakt Erfahrungen aus der Vergangenheit ausgetauscht und reflektiert werden. Daraus ergeben sich meist direkt Ansatzpunkte für die Bereiche, in denen das „TmT“-Team die Personalarbeit in Zukunft unterstützen könnte. Je nach Bedarf kann dabei beispielsweise der Rekrutierungsprozess durch Sichtung der Bewerbungsunterlagen, selbstorganisierte Azubi-Speeddatings oder auch die Einarbeitungszeit (das Onboarding) der Azubis begleitet werden.

Hat das Thema Ausbildung in Ihrem Unternehmen bisher keine Rolle gespielt, setzt die Beratung weiter vorne an. Dabei werden zunächst die Rahmenbedingungen erörtert, unter denen eine Ausbildung für Ihr Unternehmen sinnvoll ist. Hier werden sowohl die Rollen von IHK und anderen wichtigen Kooperationspartnern vorgestellt als auch generelle Personalstrategien und die Vorteile einer oder eines Auszubildenden für Ihr Unternehmen erläutert. Sollte das Thema noch neu für Sie sein, ist es unser Ziel, Sie auf dem Weg zum bzw. zur ersten eigenen Azubi zu unterstützen.

Ein Verständnis für die jeweilige Unternehmenskultur ist bei jeder Beratung – als Herzstück unserer Arbeit – jeweils die Grundlage, um individuell abgestimmte und vor allem erfolgsversprechende und nachhaltige Ideen zur Unterstützung anzubieten.

Ein Beispiel unserer Arbeit ist der Check-up Termin bei den redPlant Realtime Studios in Düsseldorf am 14. November 2018. redPlant hat sich auf die ganzheitliche Entwicklung interaktiver 3D-Anwendungen wie beispielsweise Produktkonfiguratoren spezialisiert und in diesem Bereich bereits für viele namhafte Kunden digitale Projekte umgesetzt. Das Thema Ausbildung war in den letzten Jahren immer präsent, jedoch konnten aus verschiedenen Gründen potentielle Ausbildungsstellen noch nicht besetzt werden. In einem ca. einstündigen Gespräch wurden zusammen mit redPlant folgende Themen behandelt und eine Roadmap erstellt:

1. Zu Beginn wurde herausgearbeitet, welche Kanäle bereits von redPlant zur Auszubildendensuche Verwendung fanden und mit welchen Regelakteuren (IHK, HWK usw.) redPlant bereits in Verbindung stand. Es stellte sich heraus, dass redPlant sich vorstellen könnte, einen „3D Artist“ auszubilden. Dieser Beruf wird im deutschen Ausbildungssystem jedoch noch nicht angeboten. Solche Informationen werden vom TMT-Team aufgenommen und als zukunftsweisende Bedarfe an das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) weitergegeben. Alternative Ausbildungen wie die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und zum Mediengestalter wurden im weiteren Gespräch näher beleuchtet. Diese Ausbildungsplätze könnten von redPlant vollumfänglich im Unternehmen abgebildet werden, jedoch entsprechen die derzeitigen Ausbildungsinhalte nicht hundertprozentig den Anforderungen, die redPlant an diesen Kompetenzbereich stellt.

2. Unter all den besprochenen Möglichkeiten empfand redPlant das Speed-Dating-Format als eine gute Alternative zum klassischen Bewerbungsgespräch. Hier wurde besprochen, in welcher Form dies stattfinden würde und wie sich das TMT-Projekt dabei unterstützend einbringen könnte.

3. Bei der Analyse der Unternehmenskultur stellte sich heraus, dass eine Kombination aus spezifischen Fähigkeiten und Soft Skills für die Arbeit bei redPlant essentiell sind. Hier wurde die Möglichkeit einer gemeinsamen Entwicklung eines auf das Unternehmen und deren Bedarfe zugeschnittenen Assessment-Centers besprochen. Hierbei könnten die Azubis, die für die Stelle unbedingt erforderliche 3D-Affinität spielerisch unter Beweis stellen. So kann sichergestellt werden, dass sowohl die fachlichen als auch die sozialen Kompetenzen von vorneherein stimmig sind und genau der oder die richtige BewerberIn in die engere Auswahl kommt. Leidenschaft für dreidimensionale Welten, Selbstständigkeit und die Wertschätzung und Mitgestaltung des Teams stellen dabei die wichtigsten Eigenschaften dar.

Dies und viele weitere Feinheiten des Unternehmens konnten wir bereits in unserem ersten Check-up Termin herausfinden. Wir werden nun im stetigen Austausch mit redPlant stehen, um gemeinsam neue, auf das Unternehmen zugeschnittenen Produkte zu entwickeln. Wir sind optimistisch, dass redPlant den oder die passende Azubi für ihr Unternehmen findet.

Wenn Sie sich mit dem Gedanken beschäftigen, einen Ausbildungsplatz zu besetzen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite und erarbeiten gemeinsam maßgeschneiderte Lösungen. Schreiben Sie uns gerne oder rufen Sie uns für einen Check-up Termin an.

 

Wir danken Frau Pflug und Herrn Reufer von den redPlant Realtime Studios für die Möglichkeit, die Ergebnisse hier teilen zu dürfen und den Eindruck eines Check-up Termins vermitteln zu können.