Ausbildung in Düsseldorfer
Startups & Klein- und Kleinstunternehmen

20.09.2017

Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce – innovativ und zukunftsorientiert ausbilden

Eine große Auswahl von Waren und Dienstleistungen ist im Internet erwerblich – Tendenz deutlich steigend. Der Online-Handel boomt und diejenigen, die ihn erfolgreich betreiben, haben sich erforderliches Wissen und Kompetenzen meist selbst angeeignet. Diese Kompetenzen sind mittlerweile auch im herkömmlichen Einzel- und Großhandel stark gefragt. Nicht nur die Nachfrage ist gewaltig; der Onlinehandel birgt durch sein starkes Wachstum auch ein großes Potential für Ausbildungsplätze. So groß, dass der Handelsverband Deutschland (HDE) in Kooperation mit Unternehmen und weiteren Verbänden den Ausbildungsgang Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce konzipiert hat.

Wirtschaft und Arbeit 4.0 brauchen Ausbildung 4.0

Der Beruf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce ist ein Puzzleteil im Prozess, Unternehmen, ihre Mitarbeitenden und Strukturen im Zeitalter der Digitalisierung wettbewerbsfähig zu halten. Und nicht nur das: Der Einsatz ausgebildeter Fachkräfte ermöglicht die Digitalisierung im Handel proaktiv voranzutreiben. Ab August 2018 haben Unternehmen die Chance, junge Menschen zu Fachkräften mit kaufmännischen Fähigkeiten hoher Zukunftsrelevanz zu entwickeln. Nach drei Jahren Ausbildung gehört der Umgang mit Online-Vertriebskanälen, das Bewirtschaften eines Onlineshops sowie Marketing und Controlling zu den Kernkompetenzen der jungen Mitarbeitenden.

Unternehmen sehen Ausbildung im E-Commerce als Gewinn

Der HDE schätzt die Zahl der Lehrstellen für kommendes Jahr auf etwa 1000 Stellen bei 150 Unternehmen aller Branchen. Nicht nur die Handelsbranche, sondern auch Vertreter aus Versicherungen, Tourismuskonzernen, Hotels und Industrie zeigen großes Interesse. Die erste bundesweite Vorstellung des neuen Berufes am 29. August in Düsseldorf gab den offiziellen Startschuss. Die nächste Möglichkeit für interessierte Unternehmen bietet eine Veranstaltung der IHK-Köln am 12. Oktober 2017. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

23.06.2017

Rheinische Post: „So lernen Start-ups das Ausbilden“

Bülent Arslan, Geschäftsführer der IMAP GmbH, erklärt in der Rheinischen Post, welche Chancen Ausbildung für Start-ups bietet.

„Start-ups kommen irgendwann in eine Phase, in der nicht nur Kreativität, Improvisation und Flexibilität, sondern auch andere Stärken gefragt sind“, sagt Arslan. Eine Buchhaltung aufzubauen beispielsweise, oder Aufgaben zuzuteilen und nicht einfach alle alles machen zu lassen. Dabei seien dann auch nicht mehr nur Akademiker gefragt, die laut Arslan den Großteil des Start-ups-Personals ausmachen. Sobald ein Unternehmen über eine gewisse Schwelle getreten ist, komme es auch als Ausbildungsbetrieb infrage: „Es gibt dort viele junge Leute, aber kaum Auszubildende.“ Dabei sei es gerade für diese aufstrebenden Firmen wichtig und langfristig effizienter, sich eigenes Personal aufzubauen.“

Den ganzen Artikel finden Sie hier:

Bild: @Rheinische Post

05.06.2017

Start-up Woche Düsseldorf 2017: Erfolgsteam finden und binden

Motivierte Potentiale locken und passende Bewerber/innen binden – wie findet Ihr Start-up das richtige Team für den Erfolg? Workshops der Start-up Woche Düsseldorf 2017 boten engagierten Start-ups die Möglichkeit diese Fragen zu diskutieren.

Rekrutieren aus dem eigenen Netzwerk?

IMAP Berater/innen Lena Turhan und Jens Maaßen haben in den Workshops „Mein erstes Recruiting im Start-up“ (STARTPLATZ Düsseldorf) und „Startup-Study-Tours – Mit einem Top-Team zum Erfolg“ (StepStone Deutschland GmbH) Start-ups getroffen und interessante Erkenntnisse mitgenommen. „Viele Start-ups suchen sich ihre Mitarbeitenden aus ihren engeren Netzwerken. Das funktioniert eine Zeit lang gut, aber ihnen entgeht der viel größere Talentepool mit potentiellen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die viel besser zur Kultur des Start-ups passen.“, stellte Jens Maßen fest.

Ausbildung als Chance!

Interessant ist auch: Viele Start-ups beschäftigen Akademiker/innen in Aufgaben, die auch sehr gut von Auszubildenden erfüllt werden können. Lena Turhan sieht hier das Potential von Ausbildung in Start-ups: „Ich bin überzeugt, dass eine an die Bedarfe der Start-ups angepasste Ausbildung von Nachwuchskräften für alle Beteiligten einen großen Mehrwert hat.“ Durch das geförderte JOBSTARTER plus-Projekt „T-Shirt meets Tie“ können Start-ups und Kleinunternehmen kostenlose Beratung und Angebote rund um das Thema Ausbildung in ihrem Unternehmen nutzen.

04.06.2017

Ausbildung: Was denken Start-ups?

Das Ausbildungspotential der starken Start-up Landschaft in Düsseldorf ist groß. Aber bislang nicht genutzt. Warum? Passen Ausbildungsplanung und -strukturen zu Innovation und Dynamik? Passt die Krawatte (Tie) zum T-Shirt? Die Förderer des JOBSTARTER plus-Projektes und IMAP sagen ja!

Jetzt ist wichtig zu wissen: Was denken die Start-ups?
IMAP fragt Start-ups sowie Klein- und Kleinstunternehmen: Eine kurze anonyme Umfrage soll die Situation rund um das Thema Ausbildung in diesen Unternehmen beleuchten. „Welcher Branche ist Ihr Unternehmen zuzuordnen?“, „Hätten Sie Interesse auszubilden?“, „Welche Ausbildungshemmnisse stehen der Schaffung von Ausbildungsplätzen im Weg?“ Eine Übersicht über Bereitschaft, Bedenken und Bedarfe ermöglicht die erste Orientierung. Dann ist es wichtig weiter zu fragen – auch für die Start-ups. Im Rahmen niederschwelliger Orientierungsangebote untersucht IMAP mit Ihrem individuellen Unternehmen realistisch Ihre Ausbildungskompetenzen und Ausbildungspotentiale.

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und werden Sie hier veröffentlichen!