Ausbildung in Düsseldorfer
Startups & Klein- und Kleinstunternehmen

25.09.2018

Der frühe Vogel fängt den … Azubi?

Diese Frage wollen wir in diesem Post beantworten und haben dafür mit Stefan Ernst von der Ausbildungsberatung der IHK Düsseldorf gesprochen.

TMT: Guten Tag Herr Ernst. Welche Vorteile sehen Sie darin, wenn Unternehmen frühzeitig, beispielsweise bereits ein Jahr vor Ausbildungsbeginn, mit der Bewerbungsphase beginnen?

Herr Ernst: Der größte Vorteil ist sicherlich, dass die Unternehmen einfach mehr Zeit haben, den ausgewählten Azubi besser kennenzulernen. Sollte z.B. ein Praktikum zum Kennenlernen geplant sein, ist dies sicherlich einfacher einzuplanen, wenn die Zeit bis zum Ausbildungsstart nicht drängt.

TMT: Würden Sie sagen, dass die frühen Bewerber auch die selbstständigeren sind?

Herr Ernst: Junge Erwachsene, die sich frühzeitig mit dem Thema Ausbildung beschäftigen, sind oft verantwortungsbewusste, junge Menschen, die sich Gedanken um ihre Zukunft machen. Das heißt auf keinen Fall, dass spätere Bewerber nicht genauso gut in das Unternehmen passen können. Trotzdem sollte man das Risiko nicht eingehen, am Ende keinen geeigneten Bewerber gefunden zu haben und deshalb mit einem frühen Kick-Off der Bewerbungsphase eine möglichst große Anzahl an potenziellen Bewerbern ansprechen.

TMT: … und diese Azubis wissen dann auch eher, was sie wollen?

Herr Ernst: So sollte man das nicht sehen. Die Zielgruppe befindet sich trotzdem in einer wichtigen Orientierungsphase ihres Lebens. Aber gerade das spricht auch wieder für einen frühen Start der Bewerbungsphase, um die jungen Erwachsenen bei der Orientierung zu unterstützen und auch im eigenen Unternehmen Wege aufzeigen zu können.

TMT: Was ist denn nun der „richtige“ Zeitpunkt?

Herr Ernst: Das hängt stark von der Branche ab und zusätzlich von Events wie Ausbildungsmessen, auf denen man das aktuelle Interesse der Bewerber einschätzen kann. Meine Meinung ist hier jedoch einfach: Je früher, desto besser!

TMT: Was hält denn – Ihrer Meinung nach – Unternehmen bisher davon ab, sich frühzeitig um das Ausbildungsmarketing zu kümmern?

Herr Ernst: Die Angst, den Azubi wieder zu verlieren, spielt dabei eine große Rolle. Je früher die Zusage für die Stelle steht, desto mehr Zeit haben auch die Bewerber, sich noch anderweitig zu informieren. Wer sagt denn, dass nicht jemand im August Bankkaufmann werden möchte und dann im März doch lieber ein Studium beginnen oder ins Ausland gehen möchte.

TMT: Und wie kann dies verhindert werden?

Herr Ernst: Gerade hier kommt die Bedeutung von genügend zeitlichen Ressourcen ins Spiel. Oft sind Bewerbungs- und Einstellungsprozesse langwierige, interne Vorgänge. Dadurch können die Bewerber leicht verunsichert werden. Hier ist es dann wichtig, den Prozess möglichst transparent zu gestalten und den oder die Bewerber über den aktuellen Status zu informieren. Vor allem aber nach der Entscheidung für eine/n Bewerber/in ist es wichtig, den Azubi dann an den Betrieb zu binden und ins Team mit einzubeziehen, um sein Interesse am Ausbildungsbeginn hoch zu halten. Bei der Gestaltung der „Azubi-Bindung“ sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ideen wären neben Probearbeiten oder Praktika vor allem eine Einladung zur Weihnachtsfeier/Betriebsfest oder das Senden einer Geburtstagskarte, immer mit der Botschaft „Wir freuen uns auf dich!“ Für solche Aufmerksamkeiten braucht es jedoch immer auch genügend Zeit, um sie authentisch in den Prozess einbinden zu können.

TMT: Das waren ja schon eine ganze Menge nützlicher Tipps für die ausbildenden Unternehmen. Haben Sie abschließend noch weitere Anregungen zu dem Thema, die Sie gerne mit auf den Weg geben würden?

Herr Ernst: Der Fachkräftemarkt im IT-Bereich in Düsseldorf ist zum aktuellen Zeitpunkt leergefegt. Das bringt die sehr positive Entwicklung mit sich, dass die Unternehmen selbst beginnen, auszubilden. Hier fällt mir auf, dass dies jedoch meist erst einige Monate vor Ausbildungsbeginn geplant wird. Wünschenswert wäre aufgrund all der Vorteile, die ich im Laufe des Gesprächs genannt habe, ein früherer Beginn der Planung und Umsetzung, auch wenn dies zunächst mit Aufwand und personeller Bindung im Unternehmen verbunden ist. Unterstützung dabei können Projekte wie TmT oder die Ausbildungsberatung der IHK leisten, um den Unternehmen Unsicherheiten zu nehmen und einen guten Ausbildungsstart zu erleichtern.

TMT: Herr Ernst, vielen Dank für das interessante Gespräch!

Liebe zukünftige Ausbilder,

mit diesem Interview hoffen wir, einige Perspektiven aufzeigen zu können, die eine frühe Ausbildungsplanung lohnenswert machen! Wir unterstützen euer Team sehr gerne. Zögert nicht, einen Check-Up Termin mit einem unserer Beraterinnen oder Berater zu vereinbaren. Dann steht dem Fangen des frühen Azubis nichts mehr im Wege!

15.06.2018

T-Shirt meets Tie @ STARTPLATZ Düsseldorf

T-shirt meets Tie war wieder unterwegs im Startplatz. Dieses Mal mit der Veranstaltung „Ausbildung in Start-ups und innovativen Kleinunternehmen“. Hier konnten sich Vertreter verschiedener Düsseldorfer Start-ups und Kleinunternehmen umfassend rund um das Thema Ausbildung informieren.

Was sind die ersten Schritte hin zur Schaffung eines Ausbildungsplatzes? Wie kann ich Ausbildungsplätze erhalten und mein Recruiting verbessern? Brauche ich einen Ausbilderschein, und wie teuer ist es überhaupt, einen solchen Schein zu machen?

Auf alle diese Fragen gab es im Laufe der Veranstaltung Antworten. Nach einer Abfrage der Themen, die die Besucher individuell bewegten, orientierte sich der Ablauf der Veranstaltung ganz an den mitgebrachten Fragestellungen und ermöglichte so allen Besuchern eine individuelle Beratung durch Berater der Industrie- und Handelskammer, der Bundesagentur für Arbeit sowie durch die IMAP-Berater. Der Fokus dieser Veranstaltung lag bei den aktuell gefragten Ausbildungsberufen Mediengestalter/in, Fachinformatiker/in, Kaufmann/frau im E-Commerce sowie Kaufmann/frau für Büromanagement. Dabei wurden zwei Seiten beleuchtet: Welche Rahmenbedingungen ergeben sich für die zukünftigen Ausbilder bei diesen Ausbildungsberufen und wie finden diese wiederum den passenden Auszubildenden. Fragen, die auch dich beschäftigen? Dann vereinbare einen kostenlosen Check-Up Termin und wir kommen auf kurzem Wege auf dich zu.

An dieser Stelle bedanken wir uns beim STARTPLATZ für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie die gute Zusammenarbeit. Ebenfalls bedanken wir uns bei den Vertretern der Industrie- und Handelskammer und der Bundesagentur für Arbeit für ihre Zeit und die wertvollen Informationen, die sie den Besuchern im Laufe des Abends vermitteln konnten.

30.05.2018

Veranstaltung „Ausbildung in Start-ups und innovativen Kleinunternehmen“

 

Sie denken darüber nach, in Ihrem Unternehmen auszubilden? Sie haben noch keinen Rahmen gehabt, dieser Frage nachzugehen? Sie wollen wissen, wo Sie geeignete Kandidat/innen finden?

Wir bieten Ihnen mit der Veranstaltung „Ausbildung in Start-ups und innovativen Kleinunternehmen“ einen interaktiven Rahmen, in dem im Austausch mit anderen Düsseldorfer Start-ups und den Beratern der Agentur für Arbeit und der IHK Ihre Fragen beantwortet werden.

Sie erhalten dabei u.a. Einblick in die Ausbildungsberufe Mediengestalter/in, Fachinformatiker/in, Kauf-mann/-frau E-Commerce und Bürokaufmann/-frau.
Sie wollen nach der Veranstaltung eine kostenfreie Begleitung haben, die Sie bei der Umsetzung der nächsten Schritte proaktiv unterstützt und mit Ihnen Ihre Ideen weiterentwickelt?

Die Berater des JOBSTARTER-plus-Projektes „T-Shirt meets Tie“ bieten Kleinunternehmen und Start-ups in Düsseldorf diese Unterstützung an. Durch den Kontakt zu Ausbildungsberatern und Experten vor Ort erhalten Sie zudem persönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Ausbildungsförderung.
Daher laden wir Sie herzlich ein:

Wann? Mittwoch, den 13. Juni von 18.00 bis 20.00 Uhr
Wo? STARTPLATZ, Speditionstraße 15A, 40221 Düsseldorf

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Hier geht es zur Einladung.

14.05.2018

t-shirt meets tie @ azubi speeddating – Im Gespräch mit Jonathan Natzel von der WELTENMACHER GmbH

Am 09.05. fand in der CCD Stadthalle das von der IHK Düsseldorf veranstaltete Azubi-Speeddating statt. Mit dabei waren die Weltenmacher, ein junges Start-Up, das seit letztem Jahr vom Beraterteam von T-Shirt meets Tie auf dem Weg zur Schaffung eines Ausbildungsplatzes begleitet wird. Wir haben Herrn Natzel dort getroffen und uns mit ihm über seine bisherigen Erfahrungen unterhalten.


TMT: Guten Tag, Herr Natzel, was macht Ihr Unternehmen?
JN: Wir machen Lernsoftware als Spiele – Educational Games. Aus unserer Sicht soll Lernen Spaß machen. Wir nutzen dies auch im Ausbildungskontext, z.B. in der Chemie. In Form von VR-Headsets, wo Auszubildende durch das Gerät erleben, was sie im Beruf erwarten könnte. Sie können zum Beispiel als angehender Chemie-Laborant im virtuellen Raum experimentieren und besonders wichtig: Fehler machen. Da darf es dann auch mal brennen und knallen, in der virtuellen Welt ist das kein Problem.
TMT: Was hat Sie dazu motiviert, im Bereich Ausbildung tätig zu werden?
JN: Wir glauben, dass wir hierdurch junge Talente entdecken und weiterentwickeln können, dass unser Team die Fähigkeiten dafür hat. Dazu braucht es für uns als kleines Unternehmen allerdings einen „Perfect Fit“, ansonsten können wir eine Ausbildung nicht stemmen. Alles beruht auf gegenseitigem Engagement von Auszubildendem und Ausbilder.
TMT: … auch gerade, weil Ihr Betrieb sehr spezifisch ist?
JN: Genau, weil wir jung und spezifisch sind. Und gerade in einem jüngeren Tema ist es elementar, dass man da an einem Strang zieht.
TMT: Sie nehmen ja bei unserem Projekt TMT teil, was haben Sie sich erhofft?
JN: Wir sind sehr offen für neue, innovative Dinge und haben uns erhofft, von engagierten Leuten Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Azubi zu bekommen. Gerade in einem jungen und kleinen Unternehmen mit hohen Ansprüchen ist es schwierig, geeignete Kandidaten zu finden. Das ist dann immer mit viel Zeit verbunden. Unser Wunsch war, dass wir durch externe Hilfe darauf gestoßen werden.
TMT: Wie sind Ihre bisherigen Erfahrungen mit dem Projekt?
JN: Ein endgültiges Feedback kann ich erst geben, wenn wir einen Azubi gefunden haben, aber bisher sind wir sehr zufrieden. Eine Sache hat sich direkt gelohnt: Durch das Projekt wurden wir direkt an die Hand genommen. Damit war sichergestellt, dass sich gekümmert wird. Gerade in Start-Ups mit viel Arbeit und wenig Zeit ist es immer wichtig, wenn wir auf bestimmte Sachen wie z.B. dieses Speeddating hingewiesen werden. Das ist dann immer der entscheidende Trigger, um auch teilzunehmen.
TMT: Herr Natzel, vielen Dank für das nette und interessante Gespräch!

09.05.2018

Veranstaltung „Check-Up Ausbildung für Startups und Kleinunternehmen“

Wie muss ich starten, wenn ich ausbilden will? Was muss ich berücksichtigen? Wer kann mir auf dem Weg zum Ausbildungsplatz am besten helfen?

Diese und andere Fragen wurden am 23.4.2018 bei der Veranstaltung „Check-Up Ausbildung für Kleinunternehmen und Start-Ups“ im Rahmen des Projektes „T-Shirt meets Tie“ in der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf gestellt und von Mitarbeitern der Bundesagentur für Arbeit, der Industrie- und Handels– sowie von der Handwerkskammer und IMAP-Beratern beantwortet.

Nach einer Vorstellung des Projektes „T-Shirt meets Tie“ nutzte der Ausbildungsberater der IHK, Herr Ernst, die Gelegenheit, über die Grundlagen und die wichtigsten Infos zum Thema Ausbilden in Kleinunternehmen und Start-Ups zu informieren. Der Sprung in die Unternehmenspraxis gelang durch das Podiumsgespräch mit zwei Kleinunternehmen, die gute Erfahrung mit Ausbildung gesammelt haben. Herr Lordt der Go On Group sowie Herr Hädrich von Swift Consult wiesen darauf hin, dass die Investition in Ausbildung Fachkräfte mit hoher Bindung hervorbringen kann. Gerade kleineren Unternehmen kommt das zugute. Die anwesenden Unternehmen nutzten die Veranstaltung auch zum intensiven informellen Austausch untereinander und konnten so ein Bündel neuer Ideen und Anregungen für die eigene Ausbildungstätigkeit mitnehmen.

Einen Eindruck zur Veranstaltung können Sie sich in diesem kurzen Videoclip verschaffen.

 

25.04.2018

T-Shirt meets Tie @ Düsseldorfer Startup Woche

Vom 13. bis zum 20. April fand in Düsseldorf die 3. Startup Woche statt. In über 170 Events konnten Startups sowie junge Gründerinnen und Gründer ihre Pitches austauschen und sich vielfältige Anregungen und Ideen für ihr Business – ob noch in der Seed-Phase oder bereits der Expansion – einholen.

Wir waren mit unseren Beratern von „T-Shirt-meets-Tie“ bei Events im STARTPLATZ im Medienhafen sowie beim DITEC Gründungsnetzwerk dabei. In Kooperation mit u.a. McDermot Will & Emery und der Europäischen Medien- und Business Akademie (EMBA) konnten wir in einen großen Fachaustausch zum Thema „Auszubildende finden und binden“ gehen. Bei allen Unterstützenden in den jeweiligen Locations wollen wir uns für den klasse Support vor Ort bedanken!

Aber auch Euch, die zukünftigen Ausbilder der heutigen Startups und klein- und mittelständischen Unternehmen haben wir getroffen und konnten in Gesprächen Eure Fragen beantworten. Ihr wolltet dabei von uns wissen: Können Startups überhaupt ausbilden? Welchen Mehrwert hat Ausbildung für mein Unternehmen? Wie passt Ausbildung in mein Unternehmen? Welche Berufe kann ich ausbilden? Wie finden wir die richtigen Leute? Was muss ich tun, um ausbilden zu können?

Der Austausch war für uns alle ein bereicherndes und inspirierendes Erlebnis. Eure Fragen und Erfahrungen haben uns darüber hinaus weiteren wertvollen Input für unser Projekt mitgegeben.

Für alle, die uns leider verpasst haben: wir freuen uns, Euch auf zukünftigen Veranstaltungen oder in einem Check-up in Eurem Unternehmen kennen zu lernen und uns auch mit Euch über das Thema Ausbildung auszutauschen. Schreibt uns dazu gerne eine E-Mail mit Euren Fragen, Erfahrungen, Ideen oder Herausforderungen rund um das Thema Personal und Ausbildung an tmt@imap-institut.de.

02.03.2018

IMAP Survey „Ausbildung in Düsseldorfer Startups“

Eine aktuelle Umfrage im Rahmen des Projektes „T-Shirt meets Tie“ in Düsseldorfer Startups zeigt, dass es noch ungenutzte Potenziale gibt. 75 Prozent der teilgenommenen Unternehmen zeigten grundsätzliches Interesse auszubilden. Dabei werden gerade im Medien- und IT-Sektor Auszubildende gesucht.

Anstoß, über Ausbildung nachzudenken, ist bei vielen Startups die Gewinnung von Fachkräften. Viele der interessierten Unternehmen wollen, nachdem sie ihr Geschäftsmodell erfolgreich erprobt haben, auch einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Dabei ist es den Startups wichtig, die richtigen Persönlichkeiten für ihr Team zu gewinnen. Eine gewisse Lebenserfahrung und Eigenverantwortung sind wichtige Punkte für die Passung zu den agilen Unternehmenskulturen. Die richtigen Kandidatinnen und Kandidaten zu finden, wird zugleich als eine wesentliche Herausforderung beschrieben.

Finanzielle Anreize, die Unterstützung bei Bürokratie und Ausbildungsplanung sowie die Rekrutierung sind die größten Beratungsbedarfe. Hier müssen Angebote ansetzen.

Die große Affinität zu vernetztem Arbeiten zeigt sich in der Offenheit für Ausbildungspartnerschaften und Verbundausbildung. Dazu fehlt es jedoch bislang an weitergehendem Wissen und Austausch.

 

Das Projekt „T-Shirt meets Tie“ knüpft an diese Bedarfe an, erkundet, welche Unterstützungsformate angenommen werden und baut auf Grundlage dieser Erfahrungen die Beratungsstruktur aus.

Hier gehts zum Download.

22.02.2018

Veranstaltung „Check-Up Ausbildung“ am 23.4.2018

Sie wollen mehr wissen darüber, welcher Ausbildungsberuf für Ihr Kleinunternehmen der richtige ist, was für die Ausbildereignung notwendig ist und wie Sie an die richtigen Kandidaten für einen Ausbildungsplatz kommen? Sie haben Fragen zur Verbundausbildung?

Wir bieten Ihnen mit dem „Check-Up Ausbildung für Kleinunternehmen und Start-Ups“ einen interaktiven Rahmen, in dem im Austausch mit anderen Düsseldorfer Kleinunternehmen und den Beratern der Agentur für Arbeit, der IHK, der HWK und der Wirtschaftsförderung Ihre Fragen beantwortet werden.

Sie wollen nach der Veranstaltung eine Begleitung haben, die Sie bei der Umsetzung der nächsten Schritte proaktiv unterstützt und mit Ihnen Ihre Ideen weiterentwickelt?

Die Berater des JOBSTARTER-plus-Projektes „T-Shirt meets Tie“ von IMAP bieten Kleinunternehmen und Startups in Düsseldorf diese Unterstützung an. Durch den Kontakt zu Ausbildungsberatern und Experten vor Ort erhalten Sie zudem persönliche Ansprechpartner der Ausbildungsförderung.

Wann? Montag, den 23.April von 18.00 bis 20.00 Uhr

Wo? Bundesagentur für Arbeit, Grafenberger Allee 300, 40237 Düsseldorf

Bitte nutzen Sie den Eingang über den Besucherparkplatz der Bundesagentur für Arbeit (Ivo-Beucker-Straße).

Hier geht’s zur Einladung.

20.09.2017

Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce – innovativ und zukunftsorientiert ausbilden

Eine große Auswahl von Waren und Dienstleistungen ist im Internet erwerblich – Tendenz deutlich steigend. Der Online-Handel boomt und diejenigen, die ihn erfolgreich betreiben, haben sich erforderliches Wissen und Kompetenzen meist selbst angeeignet. Diese Kompetenzen sind mittlerweile auch im herkömmlichen Einzel- und Großhandel stark gefragt. Nicht nur die Nachfrage ist gewaltig; der Onlinehandel birgt durch sein starkes Wachstum auch ein großes Potential für Ausbildungsplätze. So groß, dass der Handelsverband Deutschland (HDE) in Kooperation mit Unternehmen und weiteren Verbänden den Ausbildungsgang Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce konzipiert hat.

Wirtschaft und Arbeit 4.0 brauchen Ausbildung 4.0

Der Beruf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce ist ein Puzzleteil im Prozess, Unternehmen, ihre Mitarbeitenden und Strukturen im Zeitalter der Digitalisierung wettbewerbsfähig zu halten. Und nicht nur das: Der Einsatz ausgebildeter Fachkräfte ermöglicht die Digitalisierung im Handel proaktiv voranzutreiben. Ab August 2018 haben Unternehmen die Chance, junge Menschen zu Fachkräften mit kaufmännischen Fähigkeiten hoher Zukunftsrelevanz zu entwickeln. Nach drei Jahren Ausbildung gehört der Umgang mit Online-Vertriebskanälen, das Bewirtschaften eines Onlineshops sowie Marketing und Controlling zu den Kernkompetenzen der jungen Mitarbeitenden.

Unternehmen sehen Ausbildung im E-Commerce als Gewinn

Der HDE schätzt die Zahl der Lehrstellen für kommendes Jahr auf etwa 1000 Stellen bei 150 Unternehmen aller Branchen. Nicht nur die Handelsbranche, sondern auch Vertreter aus Versicherungen, Tourismuskonzernen, Hotels und Industrie zeigen großes Interesse. Die erste bundesweite Vorstellung des neuen Berufes am 29. August in Düsseldorf gab den offiziellen Startschuss. Die nächste Möglichkeit für interessierte Unternehmen bietet eine Veranstaltung der IHK-Köln am 12. Oktober 2017. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

23.06.2017

Rheinische Post: „So lernen Start-ups das Ausbilden“

Bülent Arslan, Geschäftsführer der IMAP GmbH, erklärt in der Rheinischen Post, welche Chancen Ausbildung für Start-ups bietet.

„Start-ups kommen irgendwann in eine Phase, in der nicht nur Kreativität, Improvisation und Flexibilität, sondern auch andere Stärken gefragt sind“, sagt Arslan. Eine Buchhaltung aufzubauen beispielsweise, oder Aufgaben zuzuteilen und nicht einfach alle alles machen zu lassen. Dabei seien dann auch nicht mehr nur Akademiker gefragt, die laut Arslan den Großteil des Start-ups-Personals ausmachen. Sobald ein Unternehmen über eine gewisse Schwelle getreten ist, komme es auch als Ausbildungsbetrieb infrage: „Es gibt dort viele junge Leute, aber kaum Auszubildende.“ Dabei sei es gerade für diese aufstrebenden Firmen wichtig und langfristig effizienter, sich eigenes Personal aufzubauen.“

Den ganzen Artikel finden Sie hier:

Bild: @Rheinische Post